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Sanoplant

Sanoplant Besonderheiten

Sobald SANOPLANT im Boden eingearbeitet ist, sollte der Boden einmalig intensiv gewässert werden. Dies ist ein üblicher Vorgang bei Gartenbau Arbeiten und verursacht somit keinen zusätzlichen Aufwand.
Das Granulat zerfällt beim ersten Kontakt mit Wasser in die ursprüngliche Partikelgröße von wenigen Mikrometern. Damit das Granulat verlässlich auseinanderbricht enthält es einen gewissen Anteil an sogenannten Kohlenstoff-"Compounds" wie z.B. speziell behandeltem Zellstoff. Die feinen Partikel lagern sich in den verfügbaren Poren ein und verkleinern dort den Raum für Sickerwasser und vergrößern gleichzeitig die gesamte Oberfläche (Saugspannung wird erhöht). Der Effekt ist vergleichbar mit dem Strohhalmeffekt. Die Kapillarwirkung ist umso größer je kleiner der Abstand zwischen den Flächen ist. Das Wasser lagert sich an der vergrößerten Oberfläche durch Adsorption an. Das Prinzip gibt die Natur selbst am Beispiel von schweren Lehmhaltigen Böden vor.


Vorteil von SANOPLANT ist:

  • dass wesentlich weniger Material erforderlich ist um eine verbesserte Wasser Rückhaltung zu erlangen wie sie lehmige Böden vorweisen,
  • dass die sonst günstigen physikalischen Eigenschaften von sandigen Böden oder leichten Substraten nicht oder kaum verändert werden,
  • dass Wasser im Gegensatz zu Lehm z.B.unter pflanzenverfügbarer Spannung gespeichert bleibt. Lehm hat ja bekanntlich einen hohen "Totwasser"-Anteil also für die Pflanze nicht erreichbares Wasser weil unter zu hoher Saugspannung gespeichert.

 

Folgende physikalischenFaktoren werden zur Beurteilung von Böden hinsichtlich Speicher- und Dränagefähigkeit überprüft:

  1. Gesamtporenvolumen (=Feldkapazität)
  2. Wasserspeichervolumen (= nutzbare Feldkapazität)
  3. Luftporenvolumen
  4. Dränagefähigkeit

Das Gesamtporenvolumen im Boden ist nicht veränderbar. Nur unter großem Aufwand, also durch das Heranbringen und Einarbeiten von großen Mengen an diversen Füllstoffen (Sand, Bims, Lava Granulate etc...) kann der Porenraum beeinflusst werden.

In sandigen Böden ist vor allem die pflanzenverfügbare Wasserspeicherung also das Wasserspeichervolumen verbesserungswürdig.

Die Verbesserung sollte nur in dem Rahmen erfolgen, dass weiterhin ausreichend Luftporenvolumen verfügbar bleibt.

Schließlich ist ebenso darauf zu achten, dass die Dränagefähigkeit also das Potential überschüssiges Wasser nach unten abzuleiten erhalten bleiben muß!

Unter Einhaltung der empfohlenen Anwendungsmengen für sandige Böden ist SANOPLANT, das einzige reine Wasserspeicher-Produkt, dass auf diese Faktoren Rücksicht nimmt und lediglich die Wasserspeicherfähigkeit im Pflanzenverfügbaren Druckbereich signifikant verbessert, ohne die Dränagefähigkeit drastisch zu reduzieren! Die Gefahr der Wurzelfäulnisbildung aufgrund von stehendem Wasser ist somit ausgeschlossen.

Somit darf das Wirkungsprinzip hier nochmals schematisch dargestellt werden:

 

 

Das Schema stellt einen Bodenpartikel (soilparticle) dar. Dieser Partikel ist von kleinen Mengen unter hoher Saugspannung gehaltenem Totwasser (Bound or Dead Water) umgeben. Darüber lagert sich das pflanzenverfügbare Wasser an. Die Saugspannung liegt in einem Bereich zwischen 0,3 - 15 bar (=permanente Welkepunkt) und wird auch als nutzbare Feldkapazität (plant available water layer) bezeichnet. SANOPLANT bedient vor allem diesen Druckbereich (= Saugspannungsbereich der Pflanzenwurzeln).

Wie wird SANOPLANT eingesetzt?:
SANOPLANT wird in die  gesamte Vegetationstragschicht eingearbeitet. Flächen können zuerst einfach bestreut werden und danach wird das Granulat mit Bodenberabeitungsgeräten (Fräsen, Grubber, Pflug, Spaten) eingearbeitet. Wenn Böden oder Substrate vorgemischt und erst später aufgebracht werden, empfiehlt sich hierbei auch gleich Sanoplant einzumischen.

Bei Großbaumpflanzungen kann auch nur das Volumen unter dem Wurzelballen behandelt werden. Damit wird erreicht, dass die Wurzeln mehr in die Tiefe wachsen, wo der Boden weniger austrocknen kann und die Wurzeln homogenere Feuchteverhältnisse vorfinden.

SANOPLANT kann grundsätzlich in allen Bodentypen eingesetzt werden und für alle Pflanzenarten ohne Einschränkung verwendet werden. Die deutlichsten Ergebnisse hinsichtlich Gießwassereinsparungen, nämlich 50% und mehr im Vergleih zu den herkömmlichen mengen, sind bei sandigen Böden zu erwarten.